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Standpunkt: Totengräber Rath

Wer ein Wunderpferd unterm dem Sattel hat, ist einer Menge Druck ausgesetzt: von Kritikern, Neidern, den Zuschauern. Ständig ist und war Rath unter Beobachtung, jeder kleinste Fehler wurde und wird analysiert und interpretiert. Soviel Verständnis lässt sich einerseits leicht für den jungen Reiter aufbringen, andererseits endet es aber auch genau hier.

Vor zwei Jahren haben Vater und Sohn Rath noch einen Brief des Olympiasiegers und Dressurtrainers Klaus Balkenhol unterschrieben, indem sie sich gegen die Rollkur und jede dem Pferd schädliche Trainingsmethode ausgesprochen haben. Das war bevor Totilas im heimischen Stall stand – und ganz offensichtlich jetzt nicht so „funktioniert“ wie es von einem so teuren Pferd erwartet wird.

Dass Rath nun ausgerechnet mit Sjef Janssen, dem Promotor von Low-Deep-Round – vorher bekannt als Rollkur – gemeinsam trainieren will, ist eine Bankrotterklärung. Da können auch die schönsten Worthülsen nicht drüber hinwegtäuschen.

Die Familie Rath wird damit zu dem Totengäber mit der größten Schaufel, der die klassische pferdeschonende Ausbildung endgültig beerdigt.(cls)