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Buchbesprechung: Timo Ameruoso: Zweierlei Leben

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Haben Sie sich heute schon geärgert, dass mit Ihrem Pferd etwas nicht so funktionierte, wie Sie sich das vorgestellt haben? Dann ist das der richtige Moment, um tief durchzuatmen und zu Timo Ameruosos Buch zu greifen.
Der Autor erzählt seine eigene Geschichte, die dem Leser, ob er will oder nicht, unter die Haut geht.
1995 verunglückt Ameruoso bei einem Motorroller-Unfall. Seitdem ist er querschnittsgelähmt und sitzt im Rollstuhl. Mit aller Kraft lernt er das Reiten erneut und muss dennoch wieder einen herben Rückschlag einstecken. Danach überdenkt er die Art und Weise, wie er mit Pferden umgeht, grundsätzlich.

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Timo Ameruosos Buch ist ein Plädoyer für das Lebewesen Pferd und einem respektvollen Umgang mit ihm.
„Das Schwierigste an der Arbeit mit einem Pferd ist die Arbeit an sich selbst“, schreibt Ameruoso – und jeder, der sich einmal an die Pferdeausbildung heran gewagt hat, weiß, dass der Autor Recht hat.
Kurzum: Ameruosos Buch ist wirklich lesenswert. Die Lektüre läßt einen innehalten, und unwillkürlich fragt sich der Leser, wie es denn um das eigene Pferd- Mensch-Verhältnis bestellt ist. Und dafür hat sich das Buch eine große Empfehlung von uns verdient. (cls)

Timo Ameruoso: „Zweierlei Leben – Mein schmerzhafter Weg zu wahrer Erkenntnis“, WuWei-Verlag 2006
ISBN: 3-930953-22-6, Hardcover, 120 Seiten, 24,50 Euro