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55/100 Happy Horse Days

Sie finden alle bisherigen Tage unserer 100 Happy Horse Days hier.

Die Idee: Statt ständig über das Schlechte im Umgang mit Pferden zu berichten, besinnen wir uns auf das Schöne und Gute: jeden Tag, ein glücklicher Moment!

Wie funktioniert es? 

Wir werden die kommenden 100 Tage täglich hier einen neuen Beitrag freischalten, unter dem Sie Ihren glücklichen Moment eintragen können. Am Ende der 100 Tage werden wir aus Ihren Kommentaren ein E-Book erstellen, das sich jeder kostenlos herunterladen kann: Als Inspiration und Motivation, was für ein Glück es ist, Zeit mit unseren Pferden zu verbringen.

Foto: www.slawik.com
Foto: www.slawik.com

3 Responses

  1. Anita W.
    | Antworten

    Mein Großer (7-jährig), den ich eigentlich als bedingt reitbaren Beisteller gekauft habe, da er aus unersichtlichem Grund gelahmt hat, ist jetzt wieder voll belastbar, da er „lediglich“ durch eine Schonhaltung eine Blockade und eine daraus resultierende einseitige Muskelverhärtung gehabt hat. In seinem alten Stall war er ein Schulpferd. Jetzt läuft er (ohne Reiter) wieder so, wie es sich für ein so junges Pferd gehört. Trotzdem kann ich mit ihm ganz von vorne beginnen, da er ohne Nasen- und Sperrriemen sofort Stress bekommt, wenn die Zügel aufgenommen werden und er sich dann einrollt und mit den Zähnen knirscht. Außerdem läuft er im Schritt etwas passig und mag den Rücken nicht aufwölben. Auch mit Gewichtshilfen kann er nicht viel anfangen. Gesundheitlich ist alles ok bei ihm, wir haben hier zum Glück fähige Tierärzte, Huforthopäden und -schmiede, Zahntechniker, Osteopathen und Akupunkteure am Stall 🙂
    Ich arbeite nun schon viel vom Boden aus mit ihm und es hat sich einiges gebessert. Statt Gebiss reite ich ihn vorerst mit LG-Zaum, damit ist er wesentlich entspannter. Unser Problem bis jetzt war, dass wir vorerst keinen richtigen Sattel benutzen dürften, damit sich das Loch an der Schulter, was manche als „Sattellage“ bezeichnen, wieder hochkommt. Wir besitzen zwar ein gutes Bareback-Pad und einen Lammfell-sattel, auf einem Pferd mit steilem Widerrist und sehr würfigen Gängen bei weggedrücktem Rücken ist das ganze allerdings nicht grade sehr bequem und für mich zudem schier unmöglich vernünftig mit dem Pferd zu arbeiten, da ich ohne Sattel generell nicht mehr so toll auf dem Pferd sitze wie früher, als ich noch viel bareback auf Ponies geritten bin. Als wir dann das Ok für einen Sattel bekommen haben, habe ich zig Sättel (sogar nen Westernsattel) durchprobiert, ohne dass auch nur einer gut gepasst hat. Nach langer Suche bat mir dann vor ein paar Tagen ein netter Stallkollege an, seinen Kentaur-Dressursattel, den er verkaufen wollte einmal auszutesten, da mein Großer seinem ehemaligen Pferd vom Rücken her sehr ähnlich wäre – und er hatte Recht! Der Sattel glitt auf dem Rücken direkt in die richtige Position, er lag überall gleichmäßig auf und drückte weder auf Schultern noch auf die Wirbelsäule. Auch ein Proberitt verlief super. Das Pferdchen läuft wesentlich ruhiger, weil ich besser sitzen kann und auch mein Allerwertester fühlt sich darin sehr wohl. Natürlich schaut sich unser Sattler den nochmal genau an, aber das war definitiv mein HappyHorseDay-Erlebnis: ein Sattel der zu meinem Pferd und mir passt und mit dem wir nun endlich (natürlich unter der Aufsicht meiner Reitlehrerin) vernünftig mit der Arbeit beginnen können – denn davon haben wir beide noch einen Haufen vor uns!

    Ach ja, Herr Pferd hat natürlich auch eine eigene Facebook-seite und freut sich immer über ein paar Besuche darauf 🙂
    https://www.facebook.com/pages/Lucky-Rico-doppeltes-Gl%C3%BCck-h%C3%A4lt-besser/818403428172606

  2. Steff
    | Antworten

    Golden leuchtet es in der Abendsonne, schier endlos erscheinend und nur vom Horizont unterbrochen… das Stoppelfeld! Wir beide werden schon ganz kribbelig, nehmen noch einen tiefen Atemzug bevor meine Norikerstute Funny den ersten Huf auf die goldgelben Stoppeln setzt und mich mitnimmt auf einen wilden, schnellen Galopp zum Horizont. Der Boden bebt, die Muskeln arbeiten, der Wind saust mir in den Ohren und treibt mir das Wasser aus den Augen. Schneller, immer schneller fliegt die Landschaft an uns vorbei. Ein absolut atemberaubendes Gefühl! im lockeren Galopp lassen wir die letzten Meter bis zum Ende des Feldes auslaufen. Funny prustet zufrieden. Dann gehts im Schritt am langen Zügel weiter bis zum nächsten Gold…

  3. Diane Bliessen
    | Antworten

    Mein Berni ist zur Zeit ein Reha-Pferd. Nach 5 Monaten Pause und nur leichter Arbeit am Boden dürfen wir jetzt wieder so langsam anfangen. Heute habe ich mal wieder an der Doppellonge mit ihm gearbeitet. Dieses Pferd kann sprechen, ich bin so glücklich ihn zu haben. Wir machen kleine Fortschritte, aber er zeigt mir immer sehr deutlich wo seine Probleme sind. Er ist ja leider auch noch ein Korrekturpferd, der durch die Schule „vorne ziehen, hinten pieksen“ gegangen ist. Aber mit seiner so deutlichen Hilfe bin ich überzeugt, das wir das schaffen. Ich freue mich jedes Mal, wieder etwas darüber, wenn ich das Gefühl habe ihn wirklich verstehen zu können, und es geschafft zu haben auch mit dem Training aufzuhören, wenn es gut war. Das ist dann auch ein kleiner Sieg über meinen eigenen Ehrgeitz, mich da mal bremsen zu können. Danke Berni

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