
Wird das bei euch im Stall eigentlich diskutiert oder wird die Entwurmung noch immer so gehandhabt, wie man es schon immer gemacht hat? Die Rede ist von der Wurmkur.
Früher war es üblich, Pferde vier- bis sechsmal im Jahr routinemäßig zu entwurmen. Heute allerdings sind wir ein gutes Stück weiter. Das Stichwort „Zeitgemäße Selektive Entwurmung (ZSE)“ kursiert deshalb seit Jahren in der Pferdeszene. Dahinter steckt nichts anderes als der intelligente Gegenentwurf zur regelmäßigen, routinemäßigen Entwurmung mit der Wurmpaste.
Die Pferdewissenschaftlerin Constanze Röhm und Nana Keck, die seit 2016 mit KoproLab Keck ihr eigenes Labor betreibt und entsprechend viel Erfahrung mit der Untersuchung von Kotproben hat, gehören zu den Expertinnen auf diesem Gebiet.
Die Autorinnen widmen sich ausführlich den verschiedenen Würmern, die beim Pferd vorkommen. Vor allem aber erklären sie die Grundprinzipien und die wissenschaftliche Fundierung der ZSE. Darüber hinaus werfen sie einen Blick auf mögliche Alternativen – Spoiler: Allzu viele gibt es nicht, wenn man verantwortungsvoll mit dem Thema Wurmkur umgehen möchte.
Dieses Buch liest sich nicht mal eben nebenbei. Es ist ein Werk, das aufmerksam studiert werden möchte. Danach haben Leserinnen und Leser einen fundierten Überblick über den aktuellen wissenschaftlichen Stand zum Thema Entwurmung. Deshalb haben wir das Buch auch als Standardwerk eingeordnet. Unseres Wissens gibt es im deutschsprachigen Raum kein anderes Buch, das sich derart tiefgründig mit dieser Materie befasst.
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