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„Die edle Kunst des Reitens“ von Manoel Carlos de Andrade

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Buch, Hardcover, 2,3 Kilo, 630 Seiten. Versandkostenfreie Lieferung im Inland ab 30 €

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Das passt zum Thema:

Von der Koppel bis zur Kapriole, Waldemar Seunig

Buch, Hardcover, 394 Seiten, 940g.

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Produktbeschreibung

Das finden wir:

Das, was Seunigs Buch „Von der Koppel bis zur Kapriole“ für den deutschsprachigen Raum ist, nämlich ein unverzichtbares Standardwerk, ist Andrades Buch „Die edle Kunst des Reitens“ für die iberischen Reitweisen. Dabei ist es im wahrsten Wortsinn ein gewichtiges Werk: mit 630 Seiten und einem Gewicht von über zwei Kilogramm. Allein das Inhaltsverzeichnis umfasst 25 Seiten! Andrade geht im Detail auf die Ausbildung ein – vom Fohlen bis zum Schulpferd, Lektionen über der Erde und in den Pilaren. Das Buch ist eine Quelle wichtiger Fundstücke und der Erkenntnis, dass pferdeschonende Ausbildung nicht nur heute ein wichtiger Grundsatz ist und war.

Als das Buch im Jahr 2006 erstmals in deutscher Übersetzung im Olms-Verlag erschien, kostete es 149 €. Auch der heutige Preis von 98 € mag kein Schnäppchen sein – aber es ist jeden Cent wert. Die lange vergriffene Erstauflage wird heute in Antiquariaten mit über 300 € angeboten. Deshalb: Wer das Buch noch nicht hat und sich nicht nur oberflächlich für die Reitkunst interessiert, sollte die Neuauflage nutzen und sich ein Exemplar sichern.

Das schreibt der Verlag:

„Ein Monumentalwerk, womit die Reihe bedeutender Werke von Robichon de Guérinière ergänzt und eigentlich auch geschlossen wurde. Ein Meilenstein.“ (Dr. Norbert Zalis) „Es ist ein Buch für Kenner und Genießer – und was für eines! Ein Standardwerk der reinen portugiesischen Reitlehre, die über Spanien nach Südamerika und Mexiko ausstrahlte und heute noch in der spanischen Reitweise weiterlebt. In ihm ist die Essenz der portugiesischen Variante klassischer iberischer Reitkunst festgehalten … eine wahre Arbeitsanweisung auch für heutige Reiter.“ (Uta Over, Rheinlands Reiter und Pferde, 09/07)

Dieses berühmte und seltene Werk liegt nun erstmalig in deutscher Übersetzung vor. In den letzten Momenten der wohl höchsten Verfeinerung einer Reitform verfasst, die schon kurz darauf verschwinden sollte, als wohl das erste interdisziplinäre Lebenswerk geschrieben, um der Tradition eine kohärente rationale Untermauerung zu schaffen, und aus einem geografischen und sprachlichen Randraum stammend, ist „Luz da liberal, e nobre arte da Cavallaria“ lange unzugänglich geblieben. Zwar ist de Andrades Arbeit bekannt gewesen und bisweilen erwähnt worden, jedoch beschränkte sich die Aufnahme des detailreichen Textes beinahe exklusiv auf die Bewunderung der psychologischen Finesse und Sanftheit der Vorgehensweise und auf die Begeisterung über die dem Text beigefügten, außerordentlichen Kupferstiche. Darin liegt für uns heute bei weitem nicht ausschließlich die Wichtigkeit des Werkes. Hier finden wir, trotz so mancher nach heutigem (besonders medizinischem, Anm. d. Red.) Verständnis sogar falschen Teilerklärungen, eine Integration von Sensibilität und Wissen, von Akzeptanz und kritischem Denken und vor allem die belehrende Übermittlung der eben daraus entstehenden Praxis, die aus diesem Arbeitsbuch mehr als ein Referenzwerk macht.

Über den Autor (aus der Wikipedia):

Manoel Carlos de Andrade (* 1755; † 1817) war Bereiter an der portugiesischen Hofreitschule.

Leben: Manoel Carlos de Andrade war Schüler eines der zu seiner Zeit bekanntesten und anerkanntesten Reitmeister: Dom Pedro de Alcântara e Meneses, Marquis von Marialva. In seinem Werk Luz da Liberal e Nobre Arte da Cavallaria – deutsch: Die edle Kunst des Reitens – überlieferte er nicht nur die Ansichten und Lehren seines Lehrmeisters, sondern verglich diese auch mit den Lehren de la Guérinières, den er als Erster ins Portugiesische übertragen hat, sowie den Lehren von Newcastle und Pignatelli. Das Werk versucht nicht nur, einen Überblick über die Reitkunst seiner Zeit zu geben, sondern vermittelt alles Wissenswerte rund ums Pferd, von Zucht, Haltung, Biologie, Medizin bis zu Ausrüstung und Turnierorganisation. De Andrade schrieb damit das bis heute bedeutendste Werk zur portugiesischen Reitkunst.

Weitere Informationen

Gewicht 2131 kg