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Die klassische Reitlehre in der Praxis gemäß der H.Dv.12

(2 Kundenrezensionen)

34,80 

Buch, Olms, Hardcover, 555 Seiten, 1380g, portofreie Lieferung im Inland

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Produktbeschreibung

Autoren: Gert Schwabl von Gordon und BIanca Rieskamp

Das finden wir:

555 Seiten geballtes Wissen, das wiegt im wahrsten Wortsinne schwer. Das ist keine Lektüre, die „mal eben so“ gelesen werden sollte. Das würde auch den Autoren nicht gerecht, die mit großer Akribie und Sorgfalt dargestellt haben, wie das klassische Reiten aussehen sollte. Jeder Begriff wird genau erklärt, außerdem beschreiben die Autoren wie Probleme, sind sie erst einmal entstanden, behoben werden können. Schritt für Schritt wird die klassische Ausbildung erklärt. Das Buch ist ein unverzichtbares Lese- und Nachschlagewerk für alle, die korrekt reiten und ihr Pferd möglichst lange gesund erhalten möchten.

 

Das schreibt der Olms-Verlag:

Die Heeresdienstvorschrift Nr. 12 (H.Dv. 12), Grundlage der „Richtlinien für Reiten und Fahren“, erlebt heute eine Renaissance. Als Dienstvorschrift für die Kavallerie konzipiert, war der Text knapp gehalten und richtete sich sprachlich und inhaltlich an den berittenen Berufssoldaten bzw. an seine Reitausbilder, meist Offiziere. Die H.Dv. 12 fasste die Prinzipien der klassischen Pferdeausbildung seit dem 18 Jh. zusammen und fußte zum großen Teil auf dem Werk Gustav Steinbrechts. Ziel der klassischen Reitlehre war und ist ein geschmeidiges, ausdauerndes, gehorsames Pferd, welches lange, gesund dem Reiter von Nutzen sein sollte. Das Leben des Kavalleristen hing von seinem Pferd ab. Leider ist die heutige Reiterei oft nicht mehr „klassisch“, sondern gleicht manches Mal einer falsch verstandenen „Schnelldressur“. Sowohl Steinbrechts Text als auch die H.Dv. 12 werden von heutigen Reitern oft missverstanden und deswegen häufig falsch umgesetzt. Auch mangelt es zum besseren Verständnis der einzelnen Ausbildungsschritte an erklärendem Bildmaterial. Dieses Buch stellt erstmals die einzelnen Ausbildungsschritte der klassischen Reitlehre gemäß der H.Dv. 12 in Wort und Bild für den heutigen Reiter, mit Bezug auf heutige Pferderassen und Reitweisen, dar. Jede Phase, jeder Fachbegriff wird ausführlich erläutert, begründet und im Bild gezeigt, mögliche Missverständnisse ausgeräumt. Übungsfolgen und Lösungen für Probleme während der Ausbildung helfen weiter. Fotos verschiedener Pferdetypen und Rassen schulen das Auge für die korrekte Ausführung der Übungen. Besonderes Augenmerk gilt dem Gefühl des Reiters und der Achtung vor dem Pferd. Zwanglosigkeit, Losgelassenheit und das Reiten in die und in der Tiefe sind Meilensteine, ohne die eine reelle Ausbildung bis zur höchsten Versammlung bei Gesunderhaltung des Pferdes nicht möglich ist. Dieses Buch ist gleichermaßen wertvoll für Reiter aller Klassen und für alle Reitweisen sowie für Ausbilder. Aus dem Inhalt: Warum die heutige Reiterei in der Regel nicht mehr „klassisch“ zu nennen ist? Woran man guten Takt und korrekte Losgelassenheit erkennt? Wie man junge oder verrittene Pferde richtig in die Tiefe reitet und warum dies so wichtig ist? Wie die korrekte leichte Anlehnung hergestellt wird und woran man sie erkennt? Welchen Stellenwert das einhändige Führen des Pferdes einnimmt?

 

Über die Autoren:

Gert Schwabl von Gordon, staatl. gepr. Reitlehrer, betreibt das Reitlehrinstitut Nürnberg. Er lernte das Reiten in der klassischen Tradition von seinem Vater, der an der kavallerieschule Hannover als Bereiter und Reitlehrer tätig war.

Bianca Rieskamp, Pferdewirtin (Reiten), Reitpädagogin DKthR, Buchautorin.

schwabl

 

Inhaltsverzeichnis:

Erläuterungen zu diesem Buch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Gert Schwabl von Gordon
Teil I: DIE KLASSISCHE REITLEHRE GEMÄSS DER H.Dv. 12 . . . . . . . . . 9
Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
1. Die klassische Reitlehre beziehungsweise Reitkunst . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
2. Die Kavallerieschule Hannover und ihre Ausstrahlung in die heutige Zeit . . 12
3. Die eminente Bedeutung des Reitens in die Tiefe und in der Tiefe . . . . . . . 19
4. Von der Losgelassenheit zur höchsten Versammlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
5. Das Aussehen des rittig gemachten Pferdes nach dieser Lehre . . . . . . . . . . . 27
Die Arbeit am Pferd gemäß der H.Dv. 12 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
I. Folge: Die Longenarbeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
II. Folge: Longieren – Fortsetzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
III. Folge: Das Anreiten des jungen Pferdes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
IV. Folge: Die Losgelassenheit als unverzichtbare Grundlage . . . . . . . . . . . . . . 45
V. Folge: Die Galopparbeit der jungen Remonten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
VI. Folge: Von der Tiefe zur Gebrauchshaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
VII. Folge: Die Gebrauchshaltung des Pferdes in Verbindung mit der
einseitigen Hilfengebung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
VIII. Folge: Die indirekte Biegung als wichtiger Faktor in der Lösungsphase . 60
IX. Folge: Die weiteren Varianten des Schenkelweichens . . . . . . . . . . . . . . . . . 63
X. Folge: Die letzten zwei Varianten des Schenkelweichens und
eine weitere Maßnahme in der Lösungsphase . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
XI. Folge: Der falsche Knick und die Korrektur verrittener Pferde . . . . . . . . . 70
XII. Folge: „Das Schließen“ im Anschluss an die Lösungsphase . . . . . . . . . . . . 79
XIII. Folge: Die geraderichtende Arbeit als Voraussetzung für
die Versammlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84
XIV. Folge: Schwung – Versammlung – Paraden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88
XV. Folge: Grundzüge der Versammlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92
XVI. Folge: Der Arbeitsgalopp / Der Mittelgalopp . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98
XVII. Folge: Biegung und Stellung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101
XVIII. Folge: Die Hilfengebung beim Biegen und Stellen . . . . . . . . . . . . . . . 103
XIX. Folge: Die verschiedenen Stellungen des Pferdes . . . . . . . . . . . . . . . . . . 105
XX. Folge: Zirkelverkleinern und -vergrößern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 108
XXI. Folge: Seitengänge Teil 1 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111
INHALT
6 INHALT
XXII. Folge: Seitengänge Teil 2 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 114
XXIII. Folge: Seitengänge Teil 3 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118
XXIV. Folge: Der reine Gang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 121
XXV. Folge: Die Hinterhandwendung und Kurzkehrt . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125
XXVI. Folge: Das Rückwärtsrichten aus dem korrekten Halten . . . . . . . . . . 129
XXVII. Folge: Steigerung der Versammlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 132
XXVIII. Folge: Der versammelte Galopp . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 136
XXIX. Folge: Der Kontergalopp . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 139
XXX. Folge: Der fl iegende Galoppwechsel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142
XXXI. Folge: Die Pirouette und die Schrittvariationen . . . . . . . . . . . . 145
XXXII. Folge: Die Galopptraversale . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148
XXXIII. Folge: Die Verstärkungen, insbesondere der starke
Trab und Galopp . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 150
XXXIV. Folge: Piaff e und Passage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152
XXXV. Folge: Reiten auf Kandare . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157
XXXVI. Folge: In Memoriam Walter Schwabl . . . . . . . . . . . . . . . . . . 161
Anhang:
Die Bodenrickarbeit und das Springen mit dem jungen Pferd . . . . . . . 170
Bianca Rieskamp
TEIL II: DIE KLASSISCHE REITLEHRE GEMÄSS DER H.Dv. 12
– ERLÄUTERUNGEN FÜR DEN HEUTIGEN REITER . . . . . . . . 175
INHALT TEIL II . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . siehe Seite 177
LITERATUR . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 554

Weitere Informationen

Gewicht 1380 kg

2 Bewertungen für Die klassische Reitlehre in der Praxis gemäß der H.Dv.12

  1. S.Hermes

    „Die Klassische Reitlehre in der Praxis gemäß der H.Dv.12 “
    Beim Titel des Buches wird sich der eine oder andere fragen was heißt das denn eigentlich „gemäß der H.Dv.12“ ?
    Und wie kommt man denn darauf ?

    Die H.Dv.12 war die Dienstvorschrift der deutschen Kavallerie. Diese Reitvorschrift sollte für eine einheitliche, aber keinesfalls schematische Ausbildung von Pferd und Reiter, nach klassischen Grundsätzen sorgen. „Klassisch“ im zeitgenössischen Verständnis bedeutete: Die Natur des Pferdes , seine Psyche und die Biomechanik, zu berücksichtigen.
    Dadurch konnten die jungen Remonten an Kraft und Fülle zunehmen und auch seelisch gesund bleiben.Die ausgebildeten Pferde blieben lange dienstfähig (nachweislich deutlich länger als in allen anderen Ländern) und jederzeit voll belastbar. Außerdem wurde durch diese Art der Ausbildung das Pferd so rittig, dass es auch von einem Durchschnittsreiter ,dem Soldaten, zuverlässig an die Hilfen gebracht werden konnte, vorallem einhändig auf Kandare.

    Die Verfasser der Reitvorschrift von 1912 bis 1937, waren u.a. Max von Redwitz ,ein Kenner der gesamten Reitliteratur , Felix Bürkner und Julius Walzer ,diese bieden galten als die besten Reiter ihrer Zeit. Hans von Heydebreck , anerkannter Hippologe ,Freiherr von Flotow und Freiherr von Lauffer.
    Diese Reiter waren allesamt Pferdemenschen, die sich mit Leidenschaft und Hingabe ihrer Berufung widmeten.
    Das erprobte Wissen der alten überlieferten Grundsätze und die praktische Erfahrung dieser Koryphäen, die nur als Essenz in der H.Dv.12 niedergeschrieben wurde ist nach dem Kriege fast verloren gegangen.

    Diesen Schatz zu heben, unserer Zeit verständlich zu machen und mit eigenen Erfahrungen aus der jahrzehntelanger Praxis zu bereichern ist den Autoren des Buches „Die Klassische Reitlehre in der Praxis gemäß der H.Dv.12“ auf wunderbare Art und Weise gelungen.
    https://dressur-studien.de/shop/buecher/die-klassische-reitlehre-in-der-praxis-gemaess-der-h-dv-12/#
    Die Autoren, insbesondere Gert Schwabl von Gordon, haben ihre Pferde , Berittpferde und eigene Pferde, nach diesen Grundlagen ausgebildet und auf über 300 Fotos sichtbar gemacht. Detailliert wird die klassische und damit naturorientierte Ausbildung vom Anreiten des Pferdes bis zur Hohen Schule beschrieben.
    Gert Schwabl von Gordon formuliert präzise und bringt dabei das Wesentliche auf den Punkt.Er nimmt den Leser mit auf eine Zeitreise in der Reiten noch ein Privileg war.
    Ein Kapitel ist Major a.D.Stecken gewidmet, er beschreibt darin alte Grundsätze, die u.a. die Voraussetzungen sind ohne Zwang und besonderer Spannung gutes und richtiges Reiten zu erleben.“

    Für mich ist das Buch ein umfassendes, dabei leicht verständliches Grundlagenwerk ,indem ich regelmäßig lesen und nachschlagen werde.

  2. Tina

    Absolut uneingeschränt empfehlenswert. Grundlagen werden klar erklärt. Kompromisse beim Ausbilden und in die Tiefe reiten werden vom Autor nicht zugelassen. Es ist auch gut durch die 2 Autorin in die heutige Zeit übersetzt. Ein Buch, dass viel Wissen bietet und klar Stellung bezieht für eine pferdegerechte Ausbildung ohne zuviel anzuklagen.
    Auch werden sinnvolle Tipps für einzelne Ausbildungprobleme dargelegt (z.B. ferd geht über den Zügel, verkriecht sich….)

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