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Karl: Irrwege der modernen Dressur

(4 Kundenrezensionen)

39,90 

Buch, Hardcover, 160 Seiten, 1235g. Kostenfreie Lieferung im Inland.

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Produktbeschreibung

Von Philippe Karl: „Die Suche nach einer klassischen Alternative“

Das meinen wir:

Als das Buch erschien, haben wir eine recht kritische Rezension dazu veröffentlicht, diese können Sie hier nachlesen. Eine Besprechung, die Philippe Karl übrigens nicht unkommentiert so stehen lassen wollte, seine Reaktion auf unsere Besprechung können Sie hier nachlesen.

Doch bei aller möglichen Kritik und wie auch immer man zur Arbeitsweise von Philippe Karl stehen mag: Das Buch sollte jeder, der sich intensiver mit Pferden beschäftigen möchte, gelesen haben. Seine Kritikpunkte haben durchaus Hand und Fuß und der Zweck des Buches ist durchaus erfüllt, wenn man bei der täglichen Arbeit nachdenklich und kritisch bleibt.

 

Das schreibt der Verlag:

Aus dem Inhalt:
Philippe Karl, einer der mutigsten Kritiker einer Dressurwelt, für die ein Pferd „Material“ ist und deren Ausbildungsmethoden einzig darauf abzielen, ein Pferd möglichst schnell in mit hohen Preisgeldern dotierten Prüfungen an den Start zu bringen, legt mit diesem Buch den Finger in die Wunde.
Auf der Grundlage der psychischen, anatomischen und physiologischen Voraussetzungen des Pferdes analysiert der Autor die Grundsätze der modernen Dressur, wie sie in den Richtlinien der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) festgeschrieben sind. Mit Gegenüberstellungen von Auffassungen der größten Meister der Reitliteratur von La Guérinière bis Baucher gelingt es ihm, Dogmen und Irrwege aufzudecken und einen Lösungsweg aufzuzeigen, der hinausführt aus der Sackgasse, in der sich die auf Turnieren gezeigte Dressur heute befindet. Anschauliche Zeichnungen – von Philippe Karl selbst erstellt – und zahlreiche Fotos ergänzen das umfangreiche Werk.

– Schlüsselprobleme der Dressur: Psychische Aspekte, natürliche Schiefe, Gleichgewicht,
gymnastizierender Aufbau
– Die Hand, die Schenkel, der Sitz
– Ein System und seine Auswirkungen: Dressur, Zucht und Geschäft
– Vorschlag einer „klassischen Alternative“: Die Schule der „Légèreté“

Der Autor:
Philippe Karl, gelernter Züchter und vielseitiger Reiter, ist in allen Sparten der Reiterei aktiv. Dreizehn Jahre lang war er im Cadre Noir, der französischen Elitereitschule in Saumur, als Bereiter tätig. Als begeisterter Reitlehrer unterrichtet Karl, der in Südfrankreich lebt, Schüler auf Lehrgängen vor allem in Deutschland, Italien und der Schweiz. Seine bisherigen Buchveröffentlichungen „Hohe Schule an der Doppellonge“ und „Reitkunst“ sind in mehrere Sprachen übersetzt worden und haben internationale Bedeutung erlangt.

Inhaltsverzeichnis:

Vorwort. 7

Einleitung. 8
Schlüsselprobleme der Dressur. 11
Psychische Aspekte. 12
Das Zähmen. 12
Das Lernen. 13
Das Üben. 14
Schlussfolgerungen. 15
Verbesserungsvorschläge. 15
Natürliche Schiefe. 15
Ursachen. 15
Auswirkungen bei der Arbeit. 16
Was der Reiter fühlt. 16
Geraderichten. 17
Schlussfolgerungen. 18
Gleichgewicht. 18
Das natürliche Gleichgewicht. 18
Die Versammlung. 19
Schlussfolgerungen. 22
Gymnastizierung. 24
Das Einrollen. 24
Auswirkungen des Einrollens. 25
Lösung: Die Dehnungshaltung. 28
Schlussfolgerungen. 34
Die Hand. 37
Der offizielle Einsatz der Hand. 38
Zügelhaltung und Position der Hand. 38
Die durchhaltende Zügelhilfe. 38
Die annehmende Zügelhilfe. 39
Maulprobleme. 40
Schlussfolgerungen. 40
Problematik des An-die-Hand-Stellens. 41
Verspannung statt Steifheit. 41
Das Genick als Sitz der Widerstände? 42
Schlussfolgerungen. 43
Alternative. 45
Vorgehensweise bei einem unproblematischen Pferd. 46
Vorgehensweise bei einem über dem Zügel gehenden Pferd. 51
Vorgehensweise bei einem Pferd, das sich auf den Zügel legt. 53
Vorgehensweise bei einem sich einrollenden Pferd. 55
Bilanz. 55
Arbeit auf Kandare. 56
Die Wirkung der Kandare. 56
Alternative. 57
Die Geschichte der „tiefen Hand“. 64
Wendungen. 67
Analyse der offiziellen Lehre. 67
Schulung des Pferdes auf den anliegenden Zügel. 68
Ein Blick in die Geschichte. 70
Bilanz. 71
Schlussfolgerungen. 71
Das an der Hand stehende Pferd. 71
Die ruhige Kopfhaltung. 72
Vorgehensweise für das An-die-Hand-Stellen. 72
Einwirkung mit der Hand. 72
Auswirkungen auf das Dressurreglement. 73
Die Schenkel. 75
Vorwärtsbewegung. 75
Schubkraft. 75
Schwung und Impulsion. 78
Schule der Schenkelhilfen. 79
Schlussfolgerungen. 80
Biegung. 81
Anatomische Grundlagen. 81
Was der Reiter fühlt. 82
Bewegungsablauf. 83
Schlussfolgerungen. 84
Untertreten der Hinterbeine. 85
Wirkung der Hand. 85
Wirkung des Sitzes. 86
Wirkung der Schenkel. 86
Schlussfolgerungen. 92
Der Sitz. 95
Seitengänge. 96
Ein Fallbeispiel: Schulterherein. 96
Mögliche Stellungen in den Seitengängen. 99
Bilanz. 104
Angaloppieren. 106
Bewegungsablauf des Angaloppierens. 107
Schulung des Angaloppierens. 107
Bilanz. 109
Kontergalopp. 109
Die offizielle Lehre. 109
Der nützliche Kontergalopp. 110
Bilanz. 113
Fliegender Galoppwechsel. 114
Die offizielle Lehre. 114
Analyse des fliegenden Wechsels. 115
Methodische Erarbeitung. 116
Bilanz. 118
Schlussfolgerungen. 119
Übergänge und Versammlung. 121
Übergänge. 122
Analyse der offiziellen Lehre. 122
Alternative. 122
Veranschaulichung durch ein Experiment. 123
Kopf hoch = weggedrückter Rücken? 125
Bilanz. 125
Rückwärtsrichten. 127
Analyse der offiziellen Lehre. 127
Alternative. 128
Bilanz. 129
Piaffe. 130
Analyse der offiziellen Lehre. 131
Alternative. 132
Bilanz. 135
Passage. 136
Analyse der offiziellen Lehre. 136
Alternative. 137
Schlussfolgerungen. 138
Ein System und seine Auswirkungen. 141
Die Ausbildungsskala. 142
Analyse der offiziellen Lehre. 142
Bilanz. 143
Sport, Zucht und Geschäft. 144
Geschichtlicher Hintergrund. 144
Dressur und Dressursport. 145
Schlussfolgerungen. 149
Klassisch or not klassisch? 150
Die Dressur in der Geschichte. 150
Schlussfolgerungen. 151
Vorschlag einer „klassischen“ Alternative. 153
Die Schule der Légèreté. 154
Ausbildungsplan. 156
Erste Etappe: Die anfängliche Leichtheit. 157
Zweite Etappe: Die Biegsamkeit. 157
Dritte Etappe: Die Mobilität. 157
Vierte Etappe: Die Versammlung. 158
Anmerkung zum Geraderichten. 158
Nachwort. 159
Literatur. 160

Weitere Informationen

Gewicht 1235 kg

4 Bewertungen für Karl: Irrwege der modernen Dressur

  1. livorna

    Für jeden fühlenden und denkenden Pferdefreund eine absolute Pflichtlektüre! Mit eines der wichtigsten Pferdebücher, die ein Reiter als Grundlage gelesen haben sollte!

  2. baelb

    absolutes muss für den denkenden und hinterfragenden reiter.es werden nicht nur thesen aufgestellt sondern diese schlüssig erklärt.

  3. Yvonne Zander

    Dieses Buch wurde mir schon häufiger empfohlen, also gut, gekauft und in einer Woche durchgelesen. Ich bin ehrlich berührt von der Offenheit des Autors die heute auf so manchem Turnierplatz geltenden Standarts fachlich begründet zu widerlegen, von seinem dabei vorhandenem Witz und den anschaulich gestalteten Zeichnungen oder Vergleichen. Wer sich ernsthaft mit einer Reitweise beschäftigen nöchte, die nicht gegen sondern mit der Biomechanik des Pferdes arbeitet, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen!

  4. LeHa

    Eins meiner ersten wirklich guten und tiefgründigen Pferdebücher, das ich auch nach wie vor oft aus dem Regal hoch und durchblättere.
    Sehr viele Zeichnungen, zahlreiche Fotos ergänzen den Text.
    Gut geschrieben, viel Inhalt und dabei eher wenig Text -> super..

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